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Frühling ist auch die Zeit, in der die Kräuter wieder frisch austreiben oder um neue Pflänzchen zu besorgen. Neben den traditionellen heimischen Kräutern sind immer mehr Exoten oder neue Züchtungen auf dem Markt. Sie laden ein, Abwechslung in die Kräuterküche zu bringen und neue Kreationen auszuprobieren.
Trends und Geheimtipps für die Kräuterküche
- Ackerhellerkraut – angenehm bitter schmeckendes Kraut, gut für Salate und Pesto geeignet, nur dezent einsetzen
- Aniswurzel – süßlich schmeckende Wurzel bei Verdauungsbeschwerden, Heilpflanze der Indianer Nordamerikas
- Erdbeerspinat (Helmkraut) – ein Blickfang für die Wildgemüseküche
- Franzosenkraut (Galinsoga parviflora) – sich schnell verbreitendes Kraut für die Wildküche, zum Beispiel in den Salat geben
- Goji-Beeren – Küchen- und Heilkraut mit vielfältigen Wirkungen, vor allem zur Stärkung und Regeneration, verwendbar sind Blätter und Beeren
- Kanadische Orangenwurzel (Gelbwurzel) – Allheilmittel aus Nordamerika, zum Beispiel bei Infektionen oder entzündlichen Verdauungsbeschwerden
- Knoblauchsrauke – nach Knoblauch schmeckendes mildes Kraut, das sich hervorragend für die Wildkräuterküche eignet
- Piemontesischer Limonenthymian – Thymiansorte mit stärkstem Zitronenaroma
- Thai-Basilikum – milde bis kräftige Basilikumsorten, die gut in die asiatische Küche passen
- Zitronenbasilikum – rotblättrige Basilikumart mit frischem Zitronenaroma.