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Viele unserer so genannten Zivilisationskrankheiten gehen auf falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zurück. Meist sind sie Folge einer falschen, zu üppigen, einseitigen, ungünstig zusammengestellten oder minderwertigen Ernährung. Auch die Art und Weise der Zubereitung und des Essens selbst spielen eine Rolle. Der Körper bekommt nicht das, was er bräuchte, um optimal arbeiten zu können. Eine gesunde Ernährung ist jedoch die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden.
Im Kopf fängt alles an
Der erste Schritt: Sie müssen die Umstellung aus ganzem Herzen selbst wirklich wollen – nicht nur, weil der Partner, Ratgeberbücher oder wir sie empfehlen. Der zweite Schritt: Ein kurzer Check der aktuellen Situation. Wie ernähren Sie sich derzeit? Halten Sie sich mit diesem Punkt jedoch nicht allzu lange auf, sondern gehen Sie bald zu Schritt drei: Die Vision. Wo wollen Sie hin? Was bedeutet Gesundheit für Sie? Wie fühlt sich Ihr Traumkörper an? Wie sieht Ihr Wunschkörper aus? Realistisch sollten diese Bilder schon sein, aus einer Tulpe wird nie ein Gänseblümchen – aber sie kann sich vornehmen, die ihren Anlagen nach schönstmögliche Tulpe zu sein. Träumen Sie davon, den besten Gesundheitszustand zu erreichen, der für Sie möglich ist.
Langsam, aber sicher
Die Ernährung von heute auf morgen umzustellen, ist keine gute Idee. Der Körper braucht Zeit, um sich allmählich an die veränderten Bedingungen anpassen zu können. Die meisten Menschen halten solche Hauruck-Aktionen daher auch nicht lange durch und fallen bald in die alten Gewohnheiten zurück. Das ist weniger eine Frage des Willens als vielmehr eine der körperlichen Möglichkeiten. Ändern Sie Ihre Ernährung daher etappenweise, beginnend mit dem, was am leichtesten fällt. Lassen Sie beispielsweise zunächst zu viel Kaffee oder Süßes weg, essen Sie mehr Obst als bisher oder ersetzen Sie Weißmehl allmählich durch Vollkornmehl.
Einfach gesund: Die Basics einer gesünderen Kost
Die Ernährung sollte allgemein
- vollwertig und abwechslungsreich,
- frisch zubereitet und möglichst biologisch,
- vom Kaloriengehalt her den persönlichen Bedürfnissen angemessen sein.
Darüber hinaus ist es empfehlenswert
- die Mahlzeiten in einer angenehmen Atmosphäre einzunehmen,
- in Ruhe sowie mit Genuss zu essen und gut zu kauen,
- wenig Fleisch zu sich zu nehmen und auf dessen Herkunft zu achten,
- den Anteil an Fast Food, Weißmehlprodukten, Kuchen und Süßigkeiten gering zu halten,
- auf den Appetit und die individuellen Bedürfnisse des Körpers zu achten – ausprobieren, was wirklich gut tut,
- Geduld zu haben bei der Umstellung und mit sich selbst nachsichtig sein, auch wenn es mal „Rückfälle“ in alte Gewohnheiten gibt,
- sich die Vorzüge einer gesunden Lebensweise vor Augen zu halten – den Fokus nicht so sehr auf das zu richten, was man dafür loslässt,
- Lebensmittel in erster Linie für den Erhalt der Lebensfunktionen einsetzen, nicht als Ersatzbefriedigung und
- sich zu nichts zu zwingen – da ist es gesünder, mal ein Stück Kuchen wirklich zu genießen statt einen Salat in sich reinzuzwängen.