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Gesunder Umgang mit Umweltbelastungen
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Der Mensch ist heute zahlreichen, meist nicht sichtbaren Umweltbelastungen ausgesetzt, die auch auf die Gesundheit Einfluss haben können. Allergien, ADHS, Depressionen oder Krebs werden beispielsweise damit in Verbindung gebracht. Manche Umweltbelastungen können wir nicht ändern, andere lassen sich durchaus vermeiden. So können wir negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit verhindern oder zumindest stark verringern.

Umweltbelastungen erkennen
Umweltbelastungen sind alle Eingriffe des Menschen – chemischer, physikalischer oder biologischer Art – die die intakte Natur und ihre Prozesse beeinflussen. Zu den Chemikalien gehören zum Beispiel Abgase, Asbest, Duftstoffe, Dioxine, Feinstaub, Ozon, PCB, Pestizide, Quecksilber, Schwefel, Tabak und viele andere. Weitere Belastungen sind beispielsweise Kohlestaub, UV- oder Röntgenstrahlung.

Schutz vor Schadstoffen für den Körper

  • Verwenden Sie keine Kosmetika mit unzähligen synthetischen Inhaltsstoffen.
  • Verzichten Sie auf aggressive und/oder stark duftende Putzmittel.
  • Meiden Sie stark parfümierte Waschmittel, Weichspüler und Wäschesprays.
  • Achten Sie auf eine gesunde, vollwertige Ernährung mit vielen Vitaminen – das nährt die Haut von innen und macht sie widerstandsfähiger gegen Umweltbelastungen – von innen wie von außen.
  • Meiden Sie Solarien und intensives Sonnenbaden. Verwenden Sie bei Aufenthalten in der Sonne immer hochwertige Sonnenschutzprodukte.
  • Pflegen Sie Ihre Haut mit hochwertigen, vitaminhaltigen Kosmetik-Produkten.
  • Tragen Sie keine intensiv gefärbte Wäsche.
  • Meiden Sie Orte mit starker Luftverschmutzung oder belastete Gewässer.
  • Trinken Sie viel reines Wasser – das schwemmt Giftstoffe am besten und schnellsten wieder aus dem Körper heraus.

Gesundheit in Wohnräumen

  • Halten Sie die Wohnräume sauber, aber verwenden Sie wenig Desinfektionsmittel – etwas „Schmutz“ stärkt und schult unser Immunsystem.
  • Waschen Sie Stoffe nicht nur einmal, sondern mehrmals vor dem Verwenden durch. Kaufen Sie möglichst nur unbehandelte Öko-Stoffe, die nicht oder nur umwelt- und gesundheitsfreundlich gefärbt sind.
  • Rauchen Sie nicht und verwenden Sie keine chemischen Duftstoffe wie synthetische Duftöle oder Räucherstäbchen.
  • Meiden Sie Möbel aus/mit Spanplatten – Sie enthalten fast immer Formaldehyd. Auch antike Möbel können stark mit Behandlungsmitteln belastet sein.
  • Bauen und Renovieren Sie mit schadstoffarmen Materialien und nur in den warmen Monaten, damit Sie ausreichend lüften können.
  • Allergiker sollten nicht selbst putzen oder renovieren.
  • Lüften Sie alle Wohnräume regelmäßig kräftig. Ausnahme: Bei Smog oder starkem Pollenflug.
  • Wer einen offenen Kamin hat, sollte nur unbehandeltes Holz verbrennen.
  • Achten Sie darauf, nicht in der Nähe von Gewerbegebieten, Fabriken, Kraftwerken, Raffinerien, Autobahnen, Schnellstraßen, Hochspannungsleitungen, Flughäfen und Flugschneisen oder Mülldeponien zu wohnen.
  • Gehen Sie viel an die frische Luft, vor allem an Seen oder in die Berge.

 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.