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Gesund auf Reisen: Im Notfall gut versorgt
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„Wenn einer eine Reise tut“ – dann möchte er auch gesund und erholt wieder nach Hause kommen. Wer gesundheitlich entsprechende Vorkehrungen trifft, ist beruhigter unterwegs und kann in Notsituationen schneller und gezielter reagieren.

Informieren und Planen
Holen Sie rechtzeitig vor Reiseantritt ausreichend Informationen über benötigte Impfungen, Hygienestandards und andere Vorsorgeempfehlungen zum gewünschten Reiseziel ein. Neben Reiseführern und Reisebüros sind Tropeninstitute wichtige Informationsquellen, der Hausarzt, ein Apotheker oder ggf. die Krankenkasse Ansprechpartner für individuelle Fragen. Meist ist auch eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll.

Reiseapotheke
Eine gut durchdachte Reiseapotheke sollte auf einer Reise immer dabei sein – der Dauer, dem Zielort und individuellen Bedürfnissen angepasst. Grundsätzlich sollten Sie alle Medikamente von Reisebeginn an dabei haben, um vor unliebsamen Überraschungen stets geschützt zu sein. Am Urlaubsort selbst kann es empfehlenswert sein, bei manchen Mitteln auf bewährte Präparate vor Ort zurückzugreifen, da diese besser auf die regionalen Gegebenheiten und Krankheitserreger abgestimmt sind. Um Ihre persönliche Reiseapotheke zusammenzustellen, können Sie unsere Checkliste als Grundlage nehmen und diese individuell vervollständigen. Achten Sie bei allen Produkten auf das Haltbarkeitsdatum. Präparate, die bereits über eine längere Dauer hinweg ungeschützt hohen Temperaturen ausgesetzt waren, sollten Sie besser entsorgen und neu beschaffen. Um unnötiges Gewicht zu vermeiden, sollte man auf handliche Packungsgrößen bzw. spezielle Reisegrößen zurückgreifen. In der Apotheke oder Drogerie informieren Fachkräfte auch über aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung und zeitgemäße Produkte.

Checkliste: Basis-Ausstattung
Eine Basis-Reiseapotheke sollte folgende Arzneimittel, Verbandsmaterialien, Schutzprodukte und Zubehör enthalten:

Medikamente …

  • gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber
  • bei Erkältungskrankheiten, Schnupfen, Husten, Hals- und Ohrenschmerzen, bei Reisekrankheit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • bei Bindehautentzündung und anderen Augenproblemen
  • zum Aufbau der Darmflora, Elektrolyt-Pulver, aber auch Abführmittel
  • wie Brand- und Wundsalbe bei kleinen Schnittwunden, Verbrennungen und Sonnenbrand
  • zur Versorgung von Verstauchungen, Prellungen oder Schürfwunden
  • gegen Pilzinfektionen und Herpes

Weiterhin:

  • Universal-Arznei wie Klosterfrau Melissengeist – eine bewährte Naturarznei mit breitem Wirkspektrum: innere Unruhe, Schlafprobleme, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Wetterfühligkeit, Erkältungsbeschwerden
  • der Abwehrschwäche
  • Antibiotikum – nach Rücksprache mit Arzt oder Apotheker
  • Multivitamin- und Mineralstofftabletten
  • ggf. homöopathische Hilfen oder Bachblüten-Notfalltropfen
  • ggf. Malariatabletten

Verbandsmaterialien

  • Heft- und Wundpflaster in verschiedenen Größen
  • Wundpuder und Wundsalbe
  • Mullbinden, Dreiecktücher, sterile Kompressen
  • elastischer Wundschnellverband
  • Brandwunden-Verbandtuch
  • Desinfektionsmittel für die Haut

Schutzprodukte

  • Insektenschutzmittel und Moskitonetz
  • Sonnenschutzmittel und After-Sun-Produkte
  • Einweghandschuhe
  • Desinfektionsmittel für Gegenstände
  • ggf. Kondome

Sonstiges Zubehör

  • Fieberthermometer
  • Pinzette, Schere, Sicherheitsnadeln
  • Zeckenzange
  • Rettungsdecke, weiße Kreide
  • ggf. sterile Einwegspritzen
  • ggf. Wasserdesinfektionsmittel
  • Notrufnummern, Wörterbuch, Handy oder Kleingeld bzw. Telefonkarte

Die individuelle Ergänzungsliste
Die Basis-Reiseapotheke sollten Sie dann Ihren persönlichen Bedürfnissen sowie dem Reiseziel, der Art und Dauer des Urlaubs entsprechend vervollständigen. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, auf Produkte zurückzugreifen, die Sie kennen und gut vertragen. Planen Sie auch mögliche Reiseverzögerungen, Schäden oder Verluste ein, vor allem bei lebensnotwendigen Präparaten. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker über mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Probleme durch Zeitverschiebungen und Klimaveränderungen. Die Reiseapotheke sollte im Gepäck möglichst kühl und so verstaut sein, dass sie schnell griffbereit ist. Wichtige Medikamente gehören in das Handgepäck!

 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.