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Die Fastenzeit möchten viele Menschen auch nützen, um sich innerlich zu reinigen, Belastendes abzulegen und sich neu zu orientieren. Nicht nur der Körper, sondern auch Geist und Psyche wollen regelmäßig entschlackt werden – damit wieder Raum ist für Neues im Leben. So können Sie zum Beispiel Platz schaffen für neue Ideen, Erfahrungen, Begegnungen und Entwicklungsschritte.
Ideen für die Besinnung zur Fastenzeit
- Zwischenbilanz: Nützen Sie die Gelegenheit, mal wieder Bilanz im Leben zu ziehen. Was haben Sie bisher erreicht? Womit sind Sie glücklich und zufrieden? Was stört Sie? Welche offenen Fragen, Probleme und Konflikte gibt es? Welche Ziele liegen Ihnen noch am Herzen? Wofür sind Sie besonders dankbar?
- Schreiben: Schreiben Sie sich alles von der Seele, was Sie bekümmert und Ihnen als bedrückend in den Sinn kommt. Anschließend können Sie das Papier in einem kleinen Ritual verbrennen, das Belastende symbolisch dem Feuer übergeben und es so auflösen.
- Meditieren: Nehmen Sie sich jeden Tag etwas Zeit, um zu meditieren – auf Ihre ganz eigene Art. Sie müssen sich dazu nicht zum Stillsitzen zwingen. Auch ein Spaziergang kann meditativ sein, stilles Malen, dem Atem lauschen oder einfaches Nichtstun.
- Konflikte lösen: Alte Konflikte und Probleme – in der Familie, mit Freunden oder auch mit sich selbst – sollten Sie jetzt auch klären und loslassen. Sie belasten und zehren auf Dauer. Freuen Sie sich darauf, dass die bisher gebundene Energie nun wieder frei wird für Neues.
- Ins Kloster: Wer die Stille und Atmosphäre in alten Klostergemäuern liebt, kann sich auch ein paar Tage an solchen Orten zurückziehen. Viele Klöster bieten auch eine Begleitung bei diesen Einkehrtagen an.